Schwimmen und Sinken im Sachunterricht: Klasse 2a baut Floße

Ein Pirat erleidet Schiffbruch, hat aber Glück im Unglück und kann sich auf eine Insel in der Nachbarschaft seiner Heimatinsel retten. Dort findet er einen Schatz und einige Dinge aus verschiedenen Materialien. Wie kann er den Schatz mit auf seine Insel nehmen? Welche Gegenstände eignen sich, um – so die Idee der Kinder – das rettende Floß zu bauen?
Mit dieser Fragestellung stieg die Klasse 2a gegen Ende des Schuljahres in das Sachunterrichts-Thema „Schwimmen und Sinken“ ein. In Form von Experimenten erprobten die Kinder in kleinen Gruppen die Schwimmfähigkeit verschiedener Gegenstände. Dabei wurde schnell deutlich, dass zuvor aufgestellte Überlegungen wie „Alles, was leicht ist, schwimmt“ oder „Alles mit Löchern geht unter“ sich nicht bestätigten. Trotzdem hielten sich verschiedene kindliche Theorien zunächst recht hartnäckig. Dann aber war klar:
Ob etwas schwimmt oder sinkt hängt damit zusammen, aus welchem Material es besteht.
Auftrieb und Verdrängung waren allerdings noch kein Thema, so dass weiter die Frage bestehen bleibt, warum ein großes Schiff aus Eisen schwimmen kann……
Zum Abschluss der Reihe hatten die Kinder die Aufgabe, allein oder mit einem Partner ein Floß zu bauen. Die gelungenen, sehr individuellen Werke wurden nach einer Ausstellung im Schulflur in der letzten Schulwoche dann auf der Alme erfolgreich auf ihre Schwimmfähigkeit getestet.

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